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Sängerbund 1848 Kindenheim e.V.

Kurzbiografie

In der Zeit des erwachenden deutschen Nationalbewußtseins im Jahre 1848 gründete sich in Kindenheim aus einem Quartett heraus ein Gesangverein mit dem Namen Liederkranz. 

Als geistiger Vater dürfte der Lehrersohn Jakob Heck gelten, erster Chorleiter war Lehrer Morschheimer. Unsere Gründungsfahne von 1848 ist die älteste Vereinsfahne in unserer Region und wird beim Altertumsverein Grünstadt aufbewahrt.

Das älteste Dokument eine Mitwirkung unseres Vereins bei einem Gesangfest ist ein Zeitungsausschnitt aus dem Jahre 1858. In der Folgezeit wirkte der Chor bei vielen Veranstaltungen mit.

Im Jahr 1873 stellte der Chor seine Tätigkeit ein. Unter Lehrer Luther gründete sich bereits ein Jahr später, 1874, unter dem Namen Männergesangverein ein Nachfolgeverein. 1886 lösten sich aus dem Verein einige Mitglieder, die dann 1889 unter dem Musiker Jakob Gärtner den Gesangverein Concordia gründeten. Bereits 1891 weihten sie ihre Vereinsfahne und zum 50jährigen Stiftungsfest 1898 weihte der Männergesangverein eine neue Fahne. In der Folgezeit sangen beide Vereine erfolgreich in der Region.

Der 1. Weltkrieg beendete dann kurzzeitig die Arbeit in beiden Vereinen, die dann 1920 beschlossen, sich zu vereinigen und künftig unter der Bezeichnung Sängerbund aufzutreten. Mit 60 Sängern zählte der Verein zu den führenden Gesangvereinen in der Vorderpfalz. 1921 übernahm Herr Karl Michael Seyb als Chorleiter den Verein und war sein Dirigent bis 1954. Vielschichtig waren die Veranstaltungen bis zum 2. Weltkrieg, es war eine Blütezeit des Vereins.

Mit Genehmigung der Militärbehörde konnte der Verein ab dem 7. April 1948 wieder mit der Chorarbeit beginnen und bereits im Mai sein 100jähriges Stiftungsfest feiern. Mit vielen Lieder- und Theaterabenden, und mit Maskenbällen war der Verein festes Bestandteil des dörflichen Lebens in den Folgejahren.

1957 wurde dem Verein für seine Verdienste die von Bundespräsident Theodor Heuss gestiftete Zelterplakette überreicht. 1958 beim 110jä-hrigen Stiftungsfest wurde die neue Fahne geweiht. 

In den Folgejahren glänzte der Sängerbund bei vielen Veranstaltungen und Gesangwettstreiten mit guter Chorarbeit. Auch das gesellige Leben innerhalb des Vereins kam nicht zu kurz. Mit seinem Tod im Jahre 1976 endete die seit 1954 andauernde Chorleitertätigkeit von Herrn Oberlehrer TheophilSteuerwald. Zum 130jährigen Stiftungsfest ehrte die Bezirksregierung den Verein mit dem Wappenschild des Landes Rheinland-Pfalz. Im Jahr 1981 legte sich der Chor eine einheitliche Kleidung, schwarze Hose und rote Jacke, zu. Unter verschiedenen Chorleitern konnte lange Jahre noch das gute Niveau des Vereins gehalten werden.

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